Gel-Modellage Die Geschichte der Modellage-Nägel ist schon sehr alt, denn die ersten Nagelverstärkungen wurden aus Baumharz gefertigt. Was im Verlauf der Jahrzehnte immer mehr perfektioniert wurde, kennen wir heute als Gel-Nägel. Der Aufbau eines Gel-Nagels beginnt mit der Entfettung der Nagelplatte mit einem Fräsgerät und des Auftragens eines Haftmittels, welches die optimale Verbindung zwischen dem Naturnagel und dem Gel-Aufbau herstellt. Bei der Modellage wird ein Gel für die Elastizität und ein Gel für die Stabilität und Form verarbeitet. Die einzelnen Gel-Schichten werden unter UV-Licht durchschnittlich 2 Minuten ausgehärtet. Das UV-Licht erzeugt eine Reaktion, welche die chemischen Moleküle des Gels sich verbinden lässt. Dieses Licht ist für die Haut nicht schädlich (man müsste drei Wochen non-stop ausgesetzt sein für einen Sonnenbrand). Zur optimalen Formgebung wird der Nagel nach verschiedenen Kriterien ausgefeilt. Nach diesem Vorgang ist der eigentliche Aufbau und somit der Gel-Nagel fertig. Zum Schluss wird der Nagel mit einem Finish-Gel versiegelt, damit er vor Vergilbung und äusseren Einflüssen geschützt ist. Bei einem neuen Set (mit Nagelverlängerung) wird die Nagelspitze mit Hilfe einer Schablone modelliert, damit der Nagel ein natürliches Gleichgewicht in der Länge erhält. Es kann auch mit einer künstlichen Nagelspitze, welche angeklebt wird, gearbeitet werden. Die Länge der Nägel erfolgt nach Absprache und nach Empfehlung durch die Nail-Designerin. Gel-Nägel zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei sachgemässer Pflege sehr widerstandsfähig und robust sind. Sie können auch unterstützend wirken bei der Therapie gegen Nagelkauen oder Nagel- anomalien, wie zum Beispiel bei der Schuppenflechte oder Psoriasis.